UX Fail #7: Zu viele Icons verderben den Brei.

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Verständlichkeit von Icons

Icons benötigen wenig Raum und können Nutzern helfen, angebotene Inhalte schneller aufzufinden. Aber nur, wenn sie gezielt und eindeutig eingesetzt werden.

Wo genau liegt das Problem?

  • Icons können die Auffindbarkeit von Inhalten wesentlich verbessern – allerdings nur, wenn sie eindeutig sind und ohne langes Nachdenken verstanden werden.
  • Im besten Fall sind die eingesetzten Icons von anderen Interfaces einschlägig bekannt (z.B. Lupe = Suchfunktion, Briefumschlag = E-Mail).
  • Ist dies nicht der Fall, sind spezielle Herausforderungen an Auswahl und Gestaltung zu berücksichtigen:
  • Das Symbol an sich muss erkannt werden. Selten sind Icons jedoch wirklich universell verständlich.
  • Nutzer müssen das Resultat nach einem Klick auf das erkannte Icon antizipieren können. Hierfür muss der Nutzer das Icon in Beziehung zum Inhalt setzen. Dies darf jedoch nicht allzu viel Zeit in Anspruch nehmen.
  • Dauert das Entschlüsseln der Icons zu lange, sind sie eher hinderlich und beeinträchtigen die User Experience.

Empfehlungen aus der Usability Forschung:

  • Um das Verständnis von Icons zu stärken, sollten sie immer mit einem Label versehen werden, und zwar bestenfalls per Bildunterschrift. Ein Hinweis nur per MouseOver erzwingt zusätzlichen Aufwand und ist nicht mit Touch Devices vereinbar.
  • Zudem gilt für den Einsatz von Icons: So viel wie nötig, so wenig möglich.

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Sandra Schuster

General Manager

089 7404205565