The digital Experience Winter 2010


Neue Facit Digital Studie: 81% weniger Suchabbrüche durch Card-Sorting möglich

Eine nutzergerechte Website kann schon erreicht werden, bevor Korrekturen durch Usabilitytests nötig werden nämlich durch eine nutzerzentrierte Sitestruktur. Diese lässt sich mit Card-Sorting realisieren. Wir konnten jetzt erstmals nachweisen, welche Effizienzgewinne durch Card-Sorting zu erwarten sind.

Eine nutzergenerierte Website-Struktur zeigte sich in unserer aktuellen Studie der ursprünglichen weit überlegen:

  • 33% weniger Klicks zum Erreichen gesuchter Inhalte
  • 41% weniger Zeitaufwand zum Erreichen gesuchter Inhalte
  • 81% weniger Abbrüche von Suchaufgaben
  • 42% höhere subjektive Zufriedenheit mit der Website.

Effizienzvorteile dieser Größenordnung können bei Einsatz dieser Methode also bereits zu Projektbeginn erwartet werden also lange bevor Korrekturbedarf in einem späteren Usa-bility-Test erkannt würde. Warum? Card-Sorting und clusteranalytische Auswertung machen die Schwarm-Intelligenz der User für uns nutzbar. Es wird klar, in welchen Kategorien eine Zielgruppe denkt und das sind eben manchmal andere als die von Webdesignern.

Die Studie kann bei uns kostenlos heruntergeladen werden.


Erfolgreiche Markteinführung der neuen Otto-Tochter mirapodo

Ein Dreivierteljahr nach dem Start von mirapodo zählt das Unternehmen der Otto-Gruppe bereits zu den führenden Online-Schuhshops in Deutschland. Leadagentur Mediascale hat durch eine reine Onlinekampagne nach nur neun Monaten 30% Bekanntheit bei deut-schen Internetnutzern erzielt. Dies ist eines der Ergebnisse der mehrere Wellen umfassenden Begleitforschung, die Facit Digital für das Startup-Unternehmen durchgeführt hat.

Wie auch die W&V berichtet, konnten wir in unserer repräsentativen Studie u.a. zeigen, dass 65% der Internetnutzer Schuhe online kaufen würden. 60% zählten nach Sichtkontakt mit der Onlinekampagne mirapodo zu ihrem relevant Set.

Unser eingesetztes Tool "Romi Online" erlaubt die Messung der Werbewirkung von Onlinekampagnen auf Markenwerte und den erweiterten Markendreiklang (Bekanntheit, Sympathie, relevant set, first choice, Verwendung). Mit diesem Ansatz wird das klassische Kampagnenreporting (Page impressions, Clicks, CPC) um die Effekte von Sichtkontakten erweitert. Es kann in Euro und Cent geschätzt werden, wieviel z.B. eine weitere Person kostet, die die Marke nach Sichtkontakt sympathisch findet.


iPad User Experience: Wie mache ich eine gute App?

Die großen Marken drängen auf das iPad, jeder will dort vertreten sein. Doch wenn man sich die eine oder andere App so anschaut, wird offensichtlich, dass die eigentlichen Adressaten oftmals wenig Berücksichtigung finden. Eine gelungene App schafft es nämlich, dass Spannungsfeld zwischen der spielerischen Unterhaltung (Lean-Back Haltung auf dem Sofa) und der sachlichen Informationsversorgung (Lean-Forward Haltung am Schreibtisch) gut aufzulösen. In unseren Studien wählen wir den ethnographischen Ansatz, um das herauszufinden. D.h. wir beobachten und befragen iPad Nutzer in ihrer natürlichen Umwelt, um ihre Verhaltensweisen und Einstellungen besser kennen zu lernen. Auf diese Weise können wir herausfinden, was die Erfolgsfaktoren für eine gelungene App sind und ein hohes Maß an Nutzererlebnis sicherstellen.


Neue Wege zur Zukunftsfitness Ihrer Marke

Ein Bild sagt mehr als 1.000 Worte - das war das Motto der Facit Marketingforschung auf der FMCG-Tagung an der LMU München (Gastgeber Prof. Anton Meyer), einer der wichtigsten Veranstaltungen der Branche. Unsere Kollegen waren, wie auch in den vergangenen Jahren, mit einem Stand vertreten.

Im Fokus stand dabei das bildgestützte Verfahren der Facit Black Box zur offensiven Weiterentwicklung von Markenimages, das dieses Mal in Form eines anschaulichen Kurzfilms einem interessierten Publikum präsentiert wurde.


Neues im Team

Carolin Kraus

Carolin Kraus bereichert unser Team seit September als neue User-Experience-Spezialistin. Die Münchner Diplom-Soziologin und Werbepsychologin wechselte nach ihrer Tätigkeit bei Vocatus zu uns und hat seitdem schon mehrere spannende Projekte betreut, wie aktuell eine UX-Studie des Goethe-Instituts.

 

Robert Gassner

Robert Gassner untersucht im Rahmen seiner Diplomarbeit an der Uni Augsburg die User Experience des neuen Standards für interaktives Fernsehen Hybrid Broadcast Broadband TV (HbbTV). HbbTV ist eine europäische Initiative, die unter Verwendung offener Standards Fernsehprogramme und Mehrwertangebote aus dem Internet verbindet und gilt derzeit als aussichtsreichste Entwicklung im Bereich Hybrid-TV. Die öffentlich-rechtlichen und privaten Sender haben bereits mit dem Regelbetrieb begonnen, und erste Geräte sind inzwischen im Handel verfügbar.

Mirja Bächle

Mirja Bächle ist wohlbehalten von ihrem Forschungsaufenthalt in New York zurückgekehrt und widmet sich mit doppeltem Elan ihren neuen spannenden Projekten – ab sofort als Senior Consultant. Wir gratulieren zur verdienten Beförderung!


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