The digital Experience Winter 2008


UXTV 2008 in Kalifornien

Unsere Kollegin Mirja Bächle und Jakob Nielsen auf der UXTV 2008

Ende Oktober war facit digital mit einem Beitrag zur Lean-Back-Usability interaktiver Werbung auf der UXTV im Silicon Valley vertreten. Die von Microsoft ausgerichtete Fachkonferenz ist das internationale Forum zur User Experience des Fernsehens der Zukunft.

Highlights bei Keynotes und Demonstrationen waren diesmal:

  • Gunthar Hartwigs spannender Vortrag zu Plänen von YouTube in Richtung Konvergenz mit dem traditionellen Fernsehen
  • Elissa Lees Ausführungen, wie das User Interface von Tivo durch Einfachheit und Joy of Use zur Bildung einer regelrechten Fangemeinde beigetragen hat
  • Die Fernbedienung mit reinen Handgesten, die sich nach Aussage von Dale Herigstad im Probebetrieb bereits bewährt hat. Wer sich an den Film Minority Report erinnert, weiß, welch gute Figur wir in Zukunft beim Fernsehen machen werden!

Ein Schwerpunkt war auch dieses Jahr das Thema Konvergenz der Medien und die Auswirkungen auf die Nutzungserfahrung. Unser Beitrag zur Usability des konvergenten Mediums Windows Media Center erfuhr dementsprechend erfreulicherweise reichlich Aufmerksamkeit.

Weitere Infos zur Konferenz finden Sie unter http://www.uxtv2008.org/index.html


Facit Digital engagiert sich beim nationalen IT-Gipfel

Bundeskanzlerin Merkel auf dem IT-Gipfel in Darmstadt

Seit 2006 jährlich ausgerichtet, befasst sich der nationale IT-Gipfel mit der Frage, wie die Bundesrepublik Deutschland als IT-Standort gestärkt werden kann. Hochrangige Vertreter aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft, darunter Bundeskanzlerin Angela Merkel unterstützen diese Initiative.

Im Arbeitskreis 2, der unter der Leitung der Deutschen Telekom steht, arbeitet Facit Digital nun aktiv mit. Ziel der Arbeiten unter dem Titel "Dienste der Zukunft – IP Testmarkt" ist die Förderung der Innovationsfähigkeit und Kompetenz in der Entwicklung von IP-basierten Diensten.

Dabei wird ein Schwerpunkt darauf gesetzt, wie durch Forschung der Innovationsprozess bei IP-basierten Diensten unterstützt und gefördert werden kann. Jungen, aber auch etablierten Unternehmen soll ein Gerüst für mögliche Marktforschungsansätze aufgezeigt werden. Darüber hinaus sollen bestehende Erfahrungen aus vorhandenen Studien an diese Unternehmen vermittelt werden.

Mehr zum nationalen IT-Gipfel: http://www.bmwi.de/BMWi/Navigation/Technologie-und-Innovation/Informationsgesellschaft/it-gipfel,did=274372.html


Eyetracking früher und heute

Eyetracking früher...
...und heute

Heute werden die "Basics" einer nutzerfreundlichen Gestaltung von den meisten Websites erfüllt. Aus diesem Grund wird es zunehmend wichtiger, jenes kritische Zeitintervall zu analysieren, das über Gefallen und Nichtgefallen, Verbleiben oder Verlassen der Site entscheidet. Dies trifft vor allem für die Startseite zu. Hier werden die Nutzer immer noch von zu vielen Webangeboten mental überfordert und durch Content "erschlagen".

Informationen darüber, wie wichtige Webseiten in der sogenannten Orientierungsphase, also den ersten 5-10 Sekunden nach dem Erscheinen, wahrgenommen werden, liefert das Eyetracking. Diese apparative Blickbewegungsmessung nimmt heute in der User-Experience-Forschung einen festen Platz ein.

Die moderne Nutzerforschung wäre ohne unsere heutigen Messgeräte nicht möglich. Der Proband nimmt die kontinuierliche Messung seines Blickpunktes praktisch nicht wahr. Das war nicht immer so.

Die Messung von Blickbewegungen, um Aufschlüsse über vorderhand verborgene Wahrnehmungsmuster zu gewinnen, ist alles andere als neu. Schon Anfang des 20. Jahrhunderts wurden mit speziellen Haftschalen erste Versuche unternommen, Augenbewegungen beim Lesen apparativ festzuhalten. Berührungslose Methoden wurden in den 20er und 30er Jahren entwickelt. Noch bis in die 90er Jahre war Eyetracking mit einer langwierigen Prozedur und großen Unannehmlichkeiten für die Probanden verbunden. Hierzu gehörte in der Regel, dass der Kopf und auch die Augenlider fixiert werden mussten.

Kürzlich haben wir den Eyetracker unseres Usability Labors durch ein Gerät der neuesten Generation ersetzt. Hiermit ist eine noch feinere fortlaufende Aufzeichnung während der freien Nutzung von Websites und Werbemitteln möglich. Der aktuelle Blickpunkt des Probanden auf dem Testmaterial kann live in unserer Beobachterlounge verfolgt werden. Hierdurch ergeben sich noch unmittelbarere Einsichten in das Nutzerverhalten für Kunden, Entwickler und unsere Testleiter.

Weitere Informationen zu den Möglichkeiten dieser Methode erhalten Sie gerne in einem persönlichen Gespräch.


General Online Research 2009

Auf der diesjährigen General Online Research vom 6. bis 8. April in Wien wird Facit Digital die neue Studie zur Werbewirkung von Online-Video-Ads vorstellen.

Die neue Werbeform Online-Video Ads sorgt bei Markenartiklern, Agenturen und Medienunternehmen aktuell für Gesprächsstoff. Viele Studien haben sich letzthin mit einzelnen Aspekten der Bewegtbildwerbung im Internet befasst, doch fehlt bislang ein umfassender Studienansatz, der sowohl Gestaltung und Platzierung als auch Kommunikationsziele berücksichtigt.

Dies leistet unsere Studie, die wir derzeit im Rahmen der Forschungsinitiative Zukunft Digital für Burda Community Network und tremor media durchführen.

Auf der GOR in Wien werden Martin Wolf und Julia Schönfeldt das komplexe, experimentelle Forschungsdesign vorstellen. Um verschiedene Gestaltungsaspekte untersuchen zu können, werden Werbespots produziert, die sich gezielt in den interessierenden Faktoren unterscheiden. Nur so kann die Auswirkung der Stellhebel auf die Werbewirkung untersucht werden. Die Ergebnisse aus über 4000 Interviews werden zum Frühjahr erwartet.


Hochzeitsparty im Haus der Forschung

Haus der Forschung im Partylicht

Die Willkommensparty für die PbS AG unter dem Dach der Facit Gruppe im November war ein großer Spaß. Danke an alle Kunden und Kollegen, die mit uns die Nacht zum Tag gemacht haben!