The digital Experience Sommer 2009


Ihre Bewertung unserer Leistung - Traumnote 1,4

Von unseren Kunden zu lernen, ist uns besonders wichtig. Ihre Meinung ist der Spiegel unserer Leistung. Nur wenn wir diese kennen, können wir uns weiter verbessern. Deshalb haben wir Sie gefragt, wie zufrieden Sie mit unserer Betreuung sind.

Die Gesamtnote von 1,4 hat uns besonders gefreut und ist für uns Bestätigung und Ansporn zugleich. Aber auch in den einzelnen Bereichen konnten wir gut abschneiden: In Punkto Projektmanagement erhielten wir von Ihnen die Note 1,46, für unsere Beratung eine 1,49.

Ein herzliches Dankeschön allen unseren Kunden für diese rege Teilnahme und dieses Votum!


Toolvorstellung: Quantitative Usability-Tests

Entwicklungsbegleitende Usability-Tests mit Nutzern im Labor sind für viele Websiteprojekte heute selbstverständlich können doch im Einzelgespräch konzeptionelle Schwächen rechtzeitig verstanden und beseitigt werden. Dieser Ansatz stößt immer dann an seine Grenzen, wenn es weniger um das Aufdecken von Fehlern, sondern um repräsentative Vorhersagen der Conversion- und Brandingperformance der späteren Website geht.

Quantitative Usability-Tests zielen auf valide Vorhersagen des Nutzerverhaltens bei Entwicklungen in fortgeschrittenem Stadium ab. Es können auch Leistungswerte von Live-Sites, z.B. zwischen Wettbewerbern, verglichen werden. Hierzu werden mehreren Hundert Probanden typische Aufgaben gestellt. Die Teilnehmer werden bei der Lösung dieser Aufgaben auf dem Prototypen apparativ "beobachtet". Gemessen werden z.B.

  • Zeiten bis zur Aufgabenlösung
  • Verweildauern
  • Anzahl der Klicks bis zum Ziel oder
  • die häufigsten Klickpfade mit Umwegen und Sackgassen.
  • zusätzlich geben die Teilnehmer Urteile zu Nutzungsproblemen, Nutzungserfahrung und Markenwahrnehmung ab.

Die große Stichprobe ermöglicht es, Leistungsunterschiede zwischen alternativen Ansätzen oder Wettbewerbsangeboten zuverlässig zu erkennen. Wie auch im Labor können Schwachstellen identifiziert und Empfehlungen zur Optimierung abgeleitet werden.

Aktuell führen wir eine solche Studie für ImmobilienScout24 durch. "Wir haben mithilfe qualitativer Nutzertests neue Templates entwickelt. Bevor diese in die aufwendige Umsetzung gehen, wollen wir sicherstellen, dass gegenüber dem Status Quo tatsächlich ein Effizienz- und Akzeptanzgewinn auf Nutzerseite erzielt wird. Hierfür liefert der quantitative Usability-Test von facit digital die Antworten, die wir aktuell brauchen" sagt Dr. Steffen Klein, Leiter User Interface Design bei der Immobilien Scout GmbH in Berlin.


Mit Online-Video-Werbung auf der GOR 09 in Wien

Universität Wien: Veranstaltungsort der GOR

Auf der diesjährigen General Online Research präsentierte facit digital gemeinsam mit Ciao Surveys in Wien spannende Erkenntnisse zur Werbewirkung von Online-Video-Ads.

Das Thema Video-Werbung war auf dieser GOR eines der besonders intensiv berichteten Trendthemen - so konnte das Thema Video-Werbung auch den Best Practice Award gewinnen und besonders viele Besucher anziehen. Ein anderer Schwerpunkt lag beim "Social Web", mit dem sich fast ein Drittel der Vorträge beschäftigte.

Auch auf der General Online Research liegt der Fokus offenbar nicht mehr nur auf der reinen Grundlagenforschung zum Medium und Befragungstechniken. Vielmehr stehen immer mehr die neuen Paradigmen des Web 2.0, die multimedialen Anreicherungen und die Suche nach den Erlösmodellen im Zentrum des Interesses.


Männer mögen es schnell

Einer Usability-Studie der Southern Illinois University zufolge sind Einfachheit der Nutzung sowie die Navigation die wichtigsten Usability-Kriterien für Websites, gefolgt von Accessibility, Download-Geschwindigkeit und Personalisierung.

Das mag zunächst wenig erstaunen. Beim Vergleich zwischen männlichen und weiblichen Internetnutzern ändern sich die Vorlieben jedoch drastisch. Während die Reihenfolge der Nutzerfreundlichkeitsfaktoren für weibliche Surferinnen gleich bleibt, ist die Geschwindigkeit des Surfens für Männer der zweitwichtigste Beurteilungsmaßstab für die Nutzbarkeit einer Website.

Grund der geschlechtsspezifischen Unterschiede ist laut den Forschern Pearson & Pearson die Art der Nutzung des Webs: Frauen nutzen das Internet tendenziell eher, um Beziehungen zu pflegen – Männer surfen viel mehr zur Suche von Informationen. Höhere Download-Geschwindigkeiten machen dies effizienter.


Zahl des Monats

20%

Immer mehr Marketingentscheider beobachten, dass das mobile Internet vor dem Durchbruch steht. Diese Entwicklung ist sicherlich gestützt durch größere Handy-Displays einerseits, die auch eine mobile Nutzung attraktiv machen. Andererseits setzen sich die Online-Flatrates für die mobile Nutzung immer mehr durch. So ist die Zahl von 20% mobiler Internetnutzung noch als der Anfang einzustufen. Das Interesse von 41% zeigt deutlich die Richtung in die es geht.

Anteil der Deutschen, die das mobile Internet nutzen (41% geben an, Interesse an mobiler Internetnutzung zu haben). (Quelle: TNS-Infratest)


Verstärkung fürs Team

Oliver Sievers

Oliver Sievers unterstützt unser Team tatkräftig als Diplomand. In Zusammenarbeit mit der Hochschule für angewandte Wissenschaften Deggendorf untersucht Oliver in seinem Fachbereich Medientechnik bei uns die Entwicklung und Akzeptanz von neuen iTV-Programmformen. Es zeichnen sich bereits interessante Ergebnisse ab und wir sind jetzt schon auf die endgültigen Resultate gespannt. Selbstverständlich werden wir demnächst mehr dazu berichten.