The Digital Experience Herbst 2014


Werbewirkung online: Native Advertising wirkt

So verteilte sich die Aufmerksamkeit der User im Test

Native Advertising ist eine inzwischen etablierte Form der Online-Werbung, welche sich im Gegensatz zu den klar abgesetzten klassischen Display-Formaten optisch sowie inhaltlich am regulären Content orientiert. Im Rahmen eines umfassenden Forschungsprojektes für Yahoo Deutschland wurde von Facit Digital die Wirkweise dieser nativen Werbeformate in Bezug auf Sichtbarkeit, Akzeptanz sowie Erinnerungsleistung untersucht. Die Studie kombiniert eine quantitative Befragung mit qualitativen Einzelinterviews sowie Eye-Tracking.

Die Ergebnisse belegen, dass native Werbeformate in Bezug auf die Erinnerung an Werbeinhalte überdurchschnittlich abschneiden, wohingegen bei Display-Formaten eine deutlich bessere Markenerinnerung erzielt wird. In Bezug auf die Sichtbarkeit nativer Formate konnten besonders innerhalb des Mailumfeldes sowohl am Desktop als auch auf mobilen Endgeräten äußerst hohe Werte gemessen werden.


Internationale Forschung: Was auf dem Londoner UX Fellows Summit passierte, konnten wir kaum glauben

Die Fähnchen kamen sehr gut an

Im Juli haben wir das erste Jahresmeeting unseres Forschungsnetzwerks UX Fellows in London organisiert. Das erste große Meeting in der „realen Welt“ fand mit Teilnehmern aus 12 Ländern großen Zuspruch. Als wir UX Fellows vor 2 Jahren gegründet haben, konnten wir uns nicht vorstellen, heute ein weltumspannendes Netz von 27 befreundeten UX-Forschungsagenturen vor uns zu haben. Wir wussten nicht, ob wir in London so unterschiedliche Kulturen und Menschen unter einen Hut bringen würden. Aber dann sind uns in einer tollen Atmosphäre so viele strategische Entscheidungen für die Zukunft des Netzwerks gelungen, dass wir diese bis spät in die Nacht in den Londoner Pubs feiern konnten.


Konferenz-Tipp: Remote UX-Tests: so macht man es richtig

Am 10. und 11. November öffnet der UX Congress in Frankfurt wieder seine Pforten. Christian Bopp wird dort einen Vortrag halten zu Remote UX-Tests. Dabei werden die verschieden Formen von remote usability tests diskutiert, die sich in den letzten Jahren am Markt etabliert haben. Die Angebote unterscheiden sich in ihrer Ausgestaltungsform: moderiert vs. unmoderiert, mobil vs. stationär, mit Videoaufzeichnung vs. ohne. Für den Kunden wird es schwer, die richtige Form auszuwählen bzw. einzuschätzen, ob ein klassischer Usabilitytest im Labor angebrachter wäre. Der Vortrag soll einen neutralen Überblick geben, wann welches Verfahren einzusetzen ist und wo die jeweiligen Vor- und Nachteile liegen.


Lehre: Vom Hörsaal ins digitale Wohnzimmer

Die Studenten fühlen sich wohl in unserem Wohnzimmer

In Kooperation mit der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) empfingen wir Anfang Oktober bereits zum dritten Mal die Studenten des Masterprogramms Master in Business Management Medien für ein dreitätiges Projektseminar in unseren Räumen.

Unter dem Titel „User Experience im digitalen Wohnzimmer“ setzten sich die Studenten aus verschiedenen Perspektiven (Zuschauer/Nutzer, Sender, Vermarkter, etc.) mit den Angeboten und Akteuren des Smart TV-Marktes auseinander und lernten dabei gleichzeitig theoretische und praktische Grundlagen der User Experience-Forschung. Ihr neues Wissen konnten die Studenten in mehreren Projektarbeiten direkt umsetzen, in denen sie unter anderem Faktoren einer erfolgreichen Formatentwicklung für HbbTV aus Nutzersicht erarbeiteten.


Responsive Design: So machen Umfragen wieder Spaß

Umfrage auf dem Laptop...
...und auf dem Smartphone

Dass Websites auf unserem Smartphone eine ebenso gute Figur machen wie auf unserem Bürorechner ist heute eine Selbstverständlichkeit. Viele Websites erreichen dies mit einem responsiven Layout, mit dem sich eine Seite an verschiedene Bildschirmarten und –größen adaptiert. Auch unsere Nutzerumfragen passen sich nicht nur grafisch dem Handy an, sondern blenden auch selektiv Fragen aus, die für diesen Kontext zu komplex oder zu lang wären. Auch die Einladungen bieten wir unseren Kunden ab sofort in einem frischen responsiven Layout an.


Mobile UX: Ein Betriebssystem-Wechsel beim Handy tut weh. Oder doch nicht?

Wechseln heißt umlernen: 3 Welten von Smartphones

Wo liegen die „Pain Points“ der Nutzer, wenn sie von einem Smartphone-Betriebssystem auf ein anderes wechseln; z.B. von iOS auf Android oder Windows oder umgekehrt? Und wie können Anbieter sog. „Switching Barriers“ so gering wie möglich gestalten? Diesen ganz speziellen Fragen der mobile User Experience sind wir im September anhand einer kombinierten Studie aus Online Diary und Fokusgruppen nachgegangen: Dafür haben wir 28 mobile Nutzer mit neuen Smartphones (inkl. einem anderen als ihr bisher genutztes Betriebssystem) ausgestattet und sie eine Woche lang „live“ beim Wechsel begleitet. An ihren Erfahrungen haben uns die „Wechsler“ jeden Tag in Form von Tagebuch-Einträgen teilhaben lassen. Und zum Abschluss haben wir aufgetretene Probleme, erfüllte und enttäuschte Erwartungen noch einmal gemeinsam in Fokusgruppen diskutiert.


Karriere: Engagierte, gut ausgebildete Menschen zieht es zu Facit Digital

Gloria
Paul

Dies ist das Ergebnis einer repräsentativen Studie zwar nicht, aber unser Eindruck geht klar in die Richtung, wenn man sich unsere aktuellen Neuzugänge ansieht.

Gloria Moosherr studiert an der Uni Augsburg Medienkommunikation, bringt unbändige Leidenschaft für Marktforschung mit und schreibt jetzt bei uns ihre Masterarbeit. Dabei wird sie in unserem UX-Labor Lösungen für die gängigsten heutigen Probleme von Konzeptern erforschen.

Paul Kritzinger ist unser neuer Trainee. Nach seinem Soziologie-Master an der LMU ist der Südtiroler direkt bei uns eingestiegen und hat schon bei mehreren Werbewirkungs- und Usabilitystudien mitgearbeitet.