The digital Experience Herbst 2009


Webauftritte der Parteien zur Bundestagswahl 2009: Schwarz und Grün vorn bei Internetnutzern

Mittlere Zufriedenheit mit den Parteiwebsites (min. 0, max. 100)

Bündnis 90/Die Grünen und die CDU sind aus Sicht der Internetnutzer mit ihren Webauftritten am besten im Bundestagswahlkampf aufgestellt. Dies zeigt unsere aktuelle Nutzerstudie.

  • B'90/Grüne und CDU haben aus Nutzersicht die besten Websites.
  • Die SPD belegt mit ihrem Webauftritt das Mittelfeld und überzeugt die Nutzer wenig.
  • Die Website der Linken polarisiert wie die Partei selbst.
  • Die FDP hat zum Zeitpunkt der Studie den meisten Nachholbedarf inzwischen haben auch die Liberalen ihre Website modernisiert.

Der Besuch von Parteiwebsites führt zu einem deutlichen Anstieg der Sympathie für die jeweilige Partei. Dies konnte in der Studie nachgewiesen werden. Fast die Hälfte der Internetnutzer (42%) schafften es in der Studie jedoch nicht, sich in zwei Minuten zum Standpunkt von SPD und FDP zum Thema „Energiepolitik“ auf deren Websites zu informieren. 39% schaffen dies bei der CDU nicht. Allzu oft sind die Positionen entweder in einer verschachtelten Nutzerführung oder in Downloads wie z.B. dem Parteiprogramm „versteckt“. Die Linke und vor allem die Grünen schneiden hier deutlich besser ab (26% bzw. nur 14% finden die Inhalte nicht).

Die Ergebnisse der spannenden Studie stehen für Sie zum kostenlosen Download bereit.


Erfolgreiche Kreation von Video-Ads: Studie zeigt, wie es geht

Interaktives Element für den Coke Zero Spot "Der Morgen danach"

Wie Online-Video-Ads gestaltet sein müssen, um den Usern zu gefallen und nachhaltig zu wirken, das zeigt nun der zweite Teil von „Bewegung im Netz“, der ersten umfassenden und repräsentativen Studie zum Thema Online-Video-Werbung in Deutschland. Nachdem die Forschungsgemeinschaft Zukunft Digital vor kurzem die Erkenntnisse zu Akzeptanz, Wirkung und Platzierung von Video-Ads vorgestellt hat, folgen nun die Ergebnisse, die für eine erfolgreiche Kreation von Werbespots im Netz von Bedeutung sind.

Im zweiten Teil konnte facit digital zeigen, dass es für eine optimale Wirkung nicht genügt, TV-Spots einfach unverändert ins Internet zu stellen. Die Wirkung von Video Ads kann durch eine kanaladäquate Adaption entscheidend gesteigert werden. Dazu gehört zum Beispiel eine beschleunigte Dramaturgie oder der mehrfache Kontakt mit ähnlichen Spots, z.B. einer Serie. Auch interaktive Elemente verstärken die Wirkung, wenn sie zur Kampagne, zur Marke und zum Umfeld passen.

Die Studie, durchgeführt mit den Partnern Plan.Net, Burda Community Network und Tremor Media, können Sie bei uns herunterladen.


5 goldene Regeln für mobile User Experience

Hilfestellung bei der Eingabe von Text ist gerade bei mobilen Endgeräten wichtig

Durch die kleine Displaygröße von mobilen Endgeräten, der variierenden Bedienprinzipien je nach Modell sowie eine eher langsame Internetverbindung stellen sich an mobile Websites besondere Herausforderungen. Damit der erste Besuch einer mobilen Website nicht auch der letzte ist, sollten die folgenden goldenen Regeln befolgt werden.

  • Wenn Sie damit rechnen, dass auch per Handy auf Ihr Angebot zugegriffen wird, bieten Sie dem User eine mobile Version Ihrer Website an.
  • Eines der beschwerlichsten Dinge beim Surfen mit dem Mobiltelefon ist das Eingeben von Text. Vermeiden Sie daher unnötiges Tippen, setzen Sie (wo möglich) auf Auswahl statt Eingabe.
  • Gestalten Sie Ihre mobile Website so, dass Sie schnell lädt. Lange Wartezeiten erhöhen die Transaktionskosten und verschlechtern die wahrgenommene Usability der Seite.
  • Beschränken Sie sich auf die wesentlichen und mobil sinnvoll nutzbaren Funktionen.
  • Gewähren Sie Buttons und Links immer einen ausreichend großen Abstand zueinander, um Fehlnavigationen vorzubeugen.

Mit Profiling zur richtigen Zielgruppe im Netz

Profiling sorgt als Instrument zur Steuerung von Onlinekampagnen für Furore: Richtig eingesetzt, ist es auch ein hocheffizientes Analyseinstrument. Statt eine Zielgruppe durch geschätzte Daten wie Alter oder Geschlecht zu identifizieren, kann Profiling mehr: Die eigens entwickelten Systeme registrieren, welcher Nutzer sich auf einer Webseite für welches Produkt interessiert ein ganz individuelles Interessenprofil entsteht.

Kein anderes Analyseinstrument kann für Unternehmen im Netz dank Cookies eine so klare und qualitative Aussage über die Zielgruppen geben. Manchmal unterscheiden sich die Planungszielgruppe und die tatsächlichen Interessenten erheblich. Weiß das Unternehmen jedoch, wer sich für Marke und Produkte wirklich interessiert, steigert das die Effizienz von Kommunikation und Werbung überproportional.

Unsere Partneragentur mediascale, Marktführer für erfolgs- und vertriebsorientierte Online-Werbung und Online-Dialogmarketing, hat mit NE.R.O. (Nettoreichweiten Online) ein eigenes Targetingsystem entwickelt, das eine exakte Analyse der Zielgruppen und ihrer Interessen ermöglicht. Basierend auf den gewonnenen Daten, kann eine Kampagne oder ein E-Maildialog besser ausgesteuert werden. In mehr als 200 Projekten hat mediascale die Effizienz von NE.R.O. unter Beweis gestellt. 2009 wurde die Agentur für eine mit NE.R.O. ausgesteuerte Kampagne für Thomas Cook mit dem New Media Award ausgezeichnet.

Sie wollen mehr darüber erfahren? Unsere Kollegen informieren Sie gern: http://www.mediascale.de/de/leistungen/profilierung/profilierung.html
 


Toolvorstellung: Designtest

Beim Relaunch einer Internetpräsenz liegen mehrere Designansätze vor – welcher verspricht den größten Erfolg? Eine gute Entscheidungsgrundlage ist nun wichtig, denn nicht immer deckt sich der Geschmack der Entscheider mit jenem der Zielgruppe.

In dieser Situation bietet sich ein Designtest an. Dieser liefert schnell und kostengünstig eine zielgruppenspezifische Aussage zum besseren Konzept, samt einer Detailanalyse von Stärken und Schwächen.

Mittels einer Online-Befragung werden die alternativen Designs durch die Zielgruppe zu Look & Feel, Übersichtlichkeit, Vertrauenswürdigkeit und vielen anderen Designkriterien befragt. Hierbei werden die Stärken und Schwächen der jeweiligen Designalternativen identifiziert. Zusätzlich verfügen wir über eine Datenbank mit Referenzwerten zahlreicher vorangegangener Designtests, mit denen die evaluierten Vorschläge verglichen werden. Zusätzliche ad-hoc Feedbacks der Befragten geben Ihnen die Möglichkeit gezielt Elemente Ihres Designs zu verändern.

In jedem Fall bietet es sich an, die Wahrnehmung der Ansätze auf Ihren Markenwerten zu untersuchen. Auf diese Weise kann der Brand Fit bereits in der Pitch-Phase systematisch optimiert werden.


Zahl des Monats

36 Mio.

In den letzten 12 Monaten haben 36 Millionen Deutsche im Internet etwas gekauft. Das sind 85 % aller über 14-Jährigen Internetnutzer. (Quelle: AGOF)